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Warum manche Kinder hartnäckige Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens, Rechtschreibens oder Rechnens haben und wie man ihnen dabei helfen kann


Abstract:

Unter dem Arbeitsgedächtnis versteht man den Teil unseres Gedächtnisses, der beim Lernen arbeitet. Hier kann eine begrenzte Menge an Informationen kurzzeitig bereitgehalten und bearbeitet werden, um sie einmalig abzurufen oder auch dauerhaft im Langzeitgedächtnis zu speichern. Kinder mit verschiedenen Lernstörungen weisen spezifische Defizitmuster in der Funktionstüchtigkeit ihres Arbeitsgedächtnisses auf. So bereichsspezifisch wie ihre Leistungsschwierigkeiten sind, so umgrenzt sind auch ihre Beeinträchtigungen in den Arbeitsgedächtnisfunktionen. Das führt zu ersten Überlegungen darüber, wie Kindern mit Lernstörungen vor dem Hintergrund ihrer beeinträchtigten Arbeitsgedächtnisfunktionen das Erlernen von Lesen, Rechtschreiben und Rechnen erleichtert werden kann.

Der Artikel ist wie folgt aufgebaut:

  1. Einleitung
  2. Arbeitsgedächtnis (Modelle und Diagnostik)
  3. Lernstörung
  4. Arbeitsgedächtnisfunktionen bei Kindern mit Lernstörung
  5. Implikationen für die Praxis: Wie man Kindern mit Lernstörung und Arbeitsgedächtnisbeeinträchtigung das Lernen erleichtern kann
  6. Literaturverzeichnis

Autoren: Dr. Anne Fischbach, Dr. Janin Brandenburg & Prof. Dr. Marcus Hasselhorn




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